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Wassersport Akademie

»Alle Mann unter Deck!« Prüfungs-Modul »Basis« - Sportbootführerschein See

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Was ist zu unternehmen, wenn Treibstoff oder Öl in die Bilge gelangt?

Räume lüften und abwarten.
"Räume lüften"? Check. Aber "Abwarten"? ... Okay, bei Sprit braucht man mit einigem Glück nur ein paar Tage oder Wochen warten, bis das Zeug verdunstet ist. Aber bis ein Tropfen Öl verdunstet ist, ist die Saison vorbei und es schneit. Das erscheint jetzt nicht wirklich als beste Option, oder?!
Mit Lappen aufnehmen und umweltgerecht entsorgen.
Klingt logisch, oder?!
Mit entsprechendem Mittel neutralisieren.
Na klar doch. Und der "Sprit-Neutralisator" ist ein Feuerzeug, hm?! Nein, im Ernst: Sowas hat heute jeder im Schrank: Den "Öl-Neutralisator". Der befindet sich gleich neben dem "Spinnen-Neutralisator", oder?! ... Echt jetzt! Das stimmt wirklich! Warum glaubt mir keiner?! Der Spinnen-Neutralisator heißt "Besen" und der "Öl-Neutralisator" heißt Lappen. ;)
Gleichmäßig verteilen.
"Gleichmäßig verteilen"? Das ist eine sehr coole Lösung, die jeder männliche Single regelmäßig praktiziert. Hilft bei Öl aber nur bedingt. Es sei denn, man mag eine schmierige Patina, die alles einsaut.

Mal scharf nachdenken: Mir ist im Kofferraum von meinem Auto Sprit aus dem Kanister ausgelaufen. Was mache ich?! ... Im Ernst: Viele Fragen lassen sich mit gesundem Menschenverstand lösen. Also benutze ihn!

Übrigens: Die »Bilge« nennen wir den alleruntersten (=tiefsten) Raum im Boot. Im Ruderboot ist das der Raum unter den Holzbrettern; da wo sich das Regen- und das Spritzwasser - und auf größeren Booten eben manchmal auch Öl, Sprit, Speisereste, Löffel, Kugelschreiber, Tampons und was sonst noch so auf einem Boot ständig gebraucht aber nie gefunden wird - sammeln.

Bilge

Der Besitzer dieses Bootes hat schon ein, zwei Tage nicht mehr in der Bilge nachgesehen.

Status:
noch nicht beantwortet

Wo sollen die Gasbehälter einer Flüssiggasanlage gelagert werden?

Möglichst an Deck, geschützt vor Sonneneinstrahlung, sonst in einem besonders abgeschlossenen Raum für Gasbehälter, der in Bodenhöhe eine Öffnung nach außenbords hat.
"An Deck" ist ein guter Plan, weil du so die Flaschen im Notfall einfach über Bord werfen kannst, um das Leben deiner Crew zu schützen. Ein separater Raum nur für die Gasflaschen ist zwar auf kleinen Booten ein Luxus, aber durchaus ratsam: Wenn etwas passiert, musst du dich nicht erst durch tausend Sachen wühlen. Und die Öffung UNTEN im Raum hilft, das Gas gleich an die frische Luft zu entlassen, um es auf ein ungefährliches Maß zu verdünnen und eine Explosion zu erschweren. ... Passt alles, oder?!
Möglichst auf dem Vorschiff, geschützt vor Sonneneinstrahlung, sonst in einem besonders abgeschlossenen Raum für Gasbehälter, der in Bodenhöhe eine Öffnung nach außenbords hat.
Okaaaayyyy ... und warum jetzt auf dem Vorschiff? Verrätst du mir mal den Grund? Also, ich meine: Das Vorschiff ist naturgemäß vorn. Und wenn wir vorwärts fahren, kommt der Wind ... woher? Auch von vorn? Dann weht's das ganze Gas über das Schiff. Ist das dein Plan?
Möglichst unten im Schiff, geschützt vor Sonneneinstrahlung, sonst in einem besonders abgeschlossenen Raum für Gasbehälter, der in Bodenhöhe eine Öffnung nach außenbords hat.
Gas ist schwerer als Luft. Warum willst du die Flaschen denn "unten im Schiff" verstecken? Damit du, wenn doch mal Gas ausströmen sollte, auch garantiert nie an den Hahn zum Schließen der Flasche rankommst? Aber hey: Die Wirtschaft muss auch leben. Dann gibt's eben einfach ein neues Boot, nicht wahr?!
Möglichst an Deck, geschützt vor Sonneneinstrahlung, sonst in einem besonders abgeschlossenen Raum für Gasbehälter, der oben belüftet ist.
Gas ist schwerer als Luft. Was nutzt denn eine Belüftung am OBEREN Ende des abgeschlossenen Raums? - Oh, ich weiß! Gas wird immer teurer. Du willst es auffangen und später wieder in die Flasche füllen. Clever, das! Aber eben auch falsch.

Diese Frage ergibt sich aus dem einfachen Wissen, dass unser Gasherd mit Gas arbeitet, das schwerer als Luft ist. Demzufolge sammelt sich austretendes Gas an der niedrigsten Stelle. Stelle dir vor, es wäre Wasser. Das läuft auch an der niedrigsten Stelle zusammen. Genauso macht es das Gas. Nur eben unsichtbar.

Stelle dir »separaten Raum« nicht zwingend als echten Raum vor. Eine Plastik-Kiste mit einem Loch, das in Richtung "außerhalb des Schiffs" zielt, wird viel häufiger genutzt.

Bleibt noch die Frage »Deck oder Vorschiff?« Und auch die ist bemerkenswert: Auch das Vorschiff ist »Deck«. Allerdings fahren wir meistens vorwärts. Das bedeutet: Wenn die Gasflasche doch mal undicht ist, verteilt sich das Gas über das ganze Boot. Das wirst du spätestens dann merken, wenn du die Taschenlampe anmachst...

Gasflasche auf dem Vorschiff
Da wir meistens vorwärts fahren, kommt der Wind meistens von vorn. Das kann dem Bootshändler viel Freude machen, wenn du außerdem noch Strom an Bord hast oder Raucher bist...
Status:
noch nicht beantwortet

Warum sind die Flüssiggase Propan und Butan an Bord besonders gefährlich?

Beide Gase sind schwerer als Luft und bilden mit Wasser ein explosives Gemisch.
Schwerer als Luft? Check! ... Mit Wasser ein explosives Gemisch? Errrr, warte mal! Gas + Wasser = Explosion? Na klar doch. Jeden Tag explodieren die Häuser um dich herum, nicht wahr? Da hat Mutti sicherlich nicht aufgepasst, als sie Wasser kochte und es überschwappte...
Beide Gase sind schwerer als Wasser und bilden mit Wasser ein explosives Gemisch.
Schwerer als Wasser? Hallo? Wenn du glaubst, dass GAS schwerer als WASSER ist, hast du in Chemie wohl nie aufgepasst, oder?! ... Und mit Wasser ein explosives Gemisch? Blödsinn!
Beide Gase sind leichter als Luft und bilden mit Luft ein explosives Gemisch.
Sie sind nicht "leichter" als Luft, sondern schwerer als Luft. Das macht sie gleich doppelt gefährlich.
Beide Gase sind schwerer als Luft und bilden mit Luft ein explosives Gemisch.
Schwerer als Luft? Check! ... Mit Luft ein explosives Gemisch? Check!

Die meisten Gase sind bekanntlich leichter als Luft. Das heißt, sie verflüchtigen sich ruck-zuck in der Umwelt.

Nicht so Propan und Butan; also unsere "normalen Koch-Gase" für den Gasherd. Die sind schwerer als Luft. Und sie sammeln sich am Boden.

Lern-Tipp: Wann immer in der Prüfung von "gefährlich" auszugehen ist, gehe davon aus. Und nimm erst mal immer den schlimmsten Fall an.

Gehe generell vom schlimmsten Fall aus, wenn du Fragen nach "Gefahr" bekommst! Wäre das Gas leichter als Luft, wäre es weniger schlimm, als wenn es schwerer als Luft ist...

Der Rest ist wohl kein Thema, hm?!

Mit Gas auf dem Boot gekocht
Diese Leute haben vergessen, ob ihr Gas für den Gasherd nun schwerer oder leichter als Luft war. Und als sie die Bedienungsanleitung für den Herd mit dem Feuerzeug gesucht haben, wurden sie auf die Antwort gestoßen.
Status:
noch nicht beantwortet

Was ist zu tun, wenn Flüssiggas in das Innere des Bootes gelangt?

Gasleitung entleeren und für Lüftung sorgen. Außerdem keine elektrischen Schalter betätigen und keine Telefone benutzen.
Fast alles richtig. Aber warum die Gasleitung entleeren? Damit auch wirklich genug Gas im Raum ist, wenn du das Feuerzeug anmachst, oder wofür?
Gaszuführung absperren und für Lüftung sorgen. Außerdem keine elektrischen Schalter betätigen und keinen Funk und keine Mobiltelefone benutzen.
So sollte es sein, wenn du das Leben liebst und noch Pläne für nächstes Jahr machen willst...
Gasleitung entleeren und die Gasfreiheit mit dem Feuerzeug prüfen sowie über Funk oder Mobiltelefon Hilfe anfordern.
... du ... willst ... ernsthaft ... mit ... dem ... Feuerzeug ... nachgucken ... ob ... die ... Leitungen ... dicht ... sind. Aber DU bist noch ganz dicht, ja? Hast du das sicherheitshalber mit dem Feuerzeug geprüft?
Gaszuführung absperren und für Lüftung sorgen. Außerdem keine elektrischen Schalter betätigen und per Telefon Hilfe holen.
Moooooment! Wir haben Gas in der Luft. Das heißt, jeder Funke könnte es zu Knallen bringen. Und du willst ein elektrisches Gerät benutzen, das - selten aber gelegentlich - Funken erzeugt?! ... Du musst wirklich eine coole Lebensversicherung haben oder dein Boot und dein Leben sehr hassen!

Es ist also Gas ausgetreten, hm?! Was denkst du? Wäre es clever, wenn wir jetzt vermeiden, dass es explodiert? Und wenn ja: Was müsste man dann tun?

Heißer Tipp: Ja, auch dein Handy funktioniert mit Strom. Und überall dort, wo "Strom" draufsteht, können Funken rauskommen. Und was machen Funken so im Allgemeinen, wenn sie explosives Gas finden?

Elektrostatische Aufladung
Status:
noch nicht beantwortet

Was ist vor Inbetriebnahme einer Flüssiggasanlage zu prüfen?

Die Anlage muss abgenommen sein und jährlich überprüft werden. Die Inbetriebnahme darf nur durch eine besonders geprüfte Person erfolgen.
Abgenommen muss sie sein; zumindest, wenn du deine Versicherung behalten willst. Aber jährlich muss sie nicht geprüft werden. Da auch der Rest Unfug ist, erklären wir diese Antwort für grundfalsch.
Die Anlage muss abgenommen sein, Leitungen und Anschlüsse müssen dicht sein. Haupthahn und andere Absperrventile sind zu öffnen.
Röööööchtöööööch! ... "... muss irgendwann mal abgenommen und seitdem ohne bauliche Veränderungen sein ...". Sinnvoll ist es auch, bei der Inbetriebnahme hin und wieder zu horchen und zu schnüffeln ob alle Dichtungen und Anschlüsse noch dicht sind. Und auch den Haupthahn zu öffnen, erleichtert die Inbetriebnahme gewaltig.
Die Abnahme der Anlage darf nicht länger als drei Jahre zurückliegen. Haupthahn und andere Absperrventile sind zu öffnen.
Man munkelt zwar, dass es sich zwar immer gut mache, den Haupthahn zu öffnen, wenn man den Gasherd einschalten nehmen will. Allerdings gibt es keine echten Fristen für die Abnahme. Und wenn, dann ganz sicher nicht 3 Jahre.
Die Anlage muss abgenommen sein, die Inbetriebnahme darf nur durch eine besonders geprüfte Person erfolgen.
Natürlich! Und wenn du deinen Gasherd oder die Gastherme zu Hause einschalten willst, rufst du auch immer eine "besonders geprüfte Person", nicht wahr?! Kennt doch jeder: den staatlich geprüften Gasherd-Einschalter. 3 Jahre Lehre. dann noch mal 5 Jahre Studium. Und anschließend 2 Staatsexamina. ... Oder vielleicht doch einfach Mutti fragen, wenn du es nicht hinbekommst?

Eine Bürokraten-Frage mit Amtsschimmel-Deutsch. Lass dich nicht verwirren!

Lern-Tipp: Wenn es mit "Inspektion" zu tun hat, nimm die magische Antwort »2 Jahre«. Die passt meistens. Aber nicht bei dieser Frage. Aus logischen Gründen.

»Inbetriebnahme« meint nichts anderes als "Einschalten". Und »Flüssiggasanlage« ist nur ein anderes Wort der Bürokraten für "Gasherd". Irgendwie muss man die Frage ja kompliziert aussehen lassen, oder?! Sonst würde doch jeder sofort die Antwort wissen...

Und wer darf bei euch zu Hause den Gasherd einschalten? Der staatlich geprüfte Gasherd-Einschalter? Oder Mutti, ganz ohne Studium und Benutzungs-Zertifikats-Prüfungen?

Urkunde: Staatlich geprüfter Gasherd-Einschalter
Status:
noch nicht beantwortet

Was ist zu beachten, wenn eine Flüssiggasanlage außer Betrieb gesetzt wird?

Die Anlage ist gasfrei zu machen.
Das ist sicherlich sinnvoll, wenn man Arbeiten am Boot plant. Im Normalfall ist allein in den Leitungen aber so wenig Gas, dass es nicht mal reicht, um ein Feuerzeug zu füllen. Selbst wenn es doch mal ausströmen sollte. Entscheidend ist, dass die Flasche zu ist. Da ist all das Gas drin. Und das ist nicht nur teuer, sondern auch gefährlich.
Haupthahn und Absperrventile sind zu schließen.
Aba sischa dat! Nachdem wir den Herd das letzte Mal benutzt haben (manche machen es nach jeder Benutzung), wird der Haupthahn an der Flasche zugedreht. Und auch die Absperrventile in den Leitungen (meistens irgendwo direkt am Herd) machen wir sicherheitshalber zu. Dann können wir nicht nur ruhig schlafen, sondern auch unbesorgt noch eine Kerze an- und es uns gemütlich machen.
Der Flüssiggasbehälter ist vollständig zu entleeren.
Natürlich! Wir kaufen eine 15-Liter-Gasflasche, kochen uns einen Kaffee. Und vor dem Zu-Bett-Gehen pusten wir mit dem Rest die Luftballons der Kinder der Stegnachbarn auf: Schließlich haben wir in der Prüfung gelernt, dass Gasflaschen leer zu machen sind, wenn man ins Bett gehen und den Gasherd ausschalten will.
Gasflasche fachgerecht entsorgen.
So ist es. ... Und deshalb gibt es auf den Stegen allabendlich ein gewaltiges Gepolter: Sie entsorgen alle ihre Gasflaschen, bevor sie ins Bett gehen.

Hmmm ... Was könnte wohl zu beachten sein, wenn man einen Camping-Gaskocher außer Betrieb setzt? Das ist wirklich schwer, nicht wahr?!

Übrigens: Mit »außer Betrieb setzen« meinen die hier nicht "wegwerfen" oder "austauschen". Die meinen wirklich nur "ausschalten". Sind halt Beamte. Die reden so.

Und noch'n Tipp: Die "Anlage" ist nicht sooooo groß. Die Schläuche von der Gasflasche zum Herd sind ziemlich kurz. Und an anderen Stellen gibt's kein Gas. Zumindest sollte es dort keins geben.

Gaskocher auf dem Boot
Status:
noch nicht beantwortet

Welcher Feuerlöscher ist für Sportboote zweckmäßig und wie oft muss man einen Feuerlöscher überprüfen lassen?

ABC-Pulverlöscher, mindestens einmal pro Jahr.
"ABC" kommt von den Brandklassen A (Feststoffe), B (Flüssigkeiten) und C (Gase). Also ist so ein Feuerlöscher genau richtig für uns. Nur das mit dem "jährlich" ist Quatsch. Alle zwei Jahre reicht völlig.
CO2-Feuerlöscher, mindestens alle zwei Jahre.
Kohlendioxid-Löscher sind toll, weil sie - im Gegensatz zu anderen Löschern - praktisch keinen eigenen Schaden anrichten. Dummerweise eignen sie sich nicht für Feststoff-Brände (A) und Gas-Brände (C); eignen sich also nur als "B-Löscher". Dafür stimmt aber die Zahl.
ABC-Pulver- und -Schaumlöscher, mindestens alle 2 Jahre.
Hier ist alles richtig. Die Zahl stimmt. (Wir wollten bei "Überprüfungen" ja immer die 2 nehmen.) Auch der ABC-Löscher als "Haupt-Feuerlöscher" ist gut, denn mit ihm kann man Feststoffe (= A), Flüssigkeiten (= B) und Gase (= C) gleichermaßen löschen. Und der Schaumlöscher kann immerhin noch Feststoffe (= A) und Flüssigkeiten (= B) gut löschen. Also optimal ausgestattet.
Feuerlöscher mit Löschschaum, mindestens einmal pro Jahr.
Schaumlöscher sind nur für A (Feststoffe) und B (Flüssigkeiten) geeignet. Gasbrände können sie gar nicht löschen. Also sind sie nur bedingt geeignet; und als einziger Feuerlöscher an Bord gleich ganz schlecht. Und außerdem ist auch das mit dem "jährlich" viel zu oft. Alle zwei Jahre reicht völlig aus.

Lernfrage, falls du nicht zufällig Feuerwehr-Mann/Frau bist...

Kohlendioxid-Feuerlöscher (CO2-Feuerlöscher) sind cool, aber unpraktisch auf dem Boot. Sie eignen sich hauptsächlich für Flüssigkeits- und Elektro-Brände. Für andere Sachen sind sie eher ungeeignet bzw. unpraktisch. Und listigerweise sind "andere Sachen" die Sachen auf einem Boot, die häufiger brennen.

Der Rest hat wieder mit unserer Wartungs- & Inspektions-Zahl zu tun. Und die war ... Genau! ... "2".

Status:
noch nicht beantwortet

Welche Maßnahmen muss man ergreifen, um einen Brand mit dem Feuerlöscher wirksam zu bekämpfen?

Handhabungshinweise durchlesen und den Feuerlöscher sofort einsetzen, dabei das Feuer möglichst von unten bekämpfen.
Feuerlöscher sind klein und haben einen sehr begrenzten Vorrat. Da ist es sicherlich lustig, das Ding von der Wand zu reißen und gleich mal einzusetzen. Dann musst du, wenn du am Feuer angekommen bist, wenigstens nicht so viel Zeit in der "heißen Zone" zu verbringen.
Luftzufuhr verhindern, Feuerlöscher erst am Brandherd einsetzen und das Feuer möglichst von unten bekämpfen.
Genau das ist die EINZIGE Art, ein Feuer schnell zu bekämpfen. Und deshalb ist es auch die einzig richtige Antwort.
Luftzufuhr verhindern und den Feuerlöscher mit sparsamen Löschstrahlstößen einsetzen, dabei das Feuer möglichst von oben bekämpfen.
Du - willst - ein - Feuer - NIEMALS - NIE - NIMMER NICHT - von - oben - bekämpfen! NIE. NIMMER. NICHT. GANZ GANZ BLÖDE IDEE. VERGISS ES! SOFORT! Denn wenn du das machst, bist du den Flammen ausgesetzt und kannst den eigentlichen Brandherd - also die Stelle, wo die Flammen herkommen - nicht bekämpfen. Das Resultat sind verbrannte Haare und Finger ... und ein weiter fröhlich brennendes Feuer samt leeren Feuerlöschern.
Rauchabzug sicherstellen und Feuerlöscher rechtzeitig einsetzen, dabei den Löschstrahl möglichst in die lodernden Flammen halten.
"Rauchabzug" bedeutet "Sauerstoffzufuhr". Und wenn du dich jetzt mal zu erinnern versuchst: Feuer braucht brennbares Material ... und Sauerstoff, um brennen zu können. Rauchabzug ist also sehr hilfreich ... wenn du dein Boot loswerden willst.

Wenn du jemals einen Feuerlöscher gesehen hast, dann kannst du dir vorstellen, dass sein Vorrat nicht ewig reicht. Meist ist schon nach 10 - 15 Sekunden Schluss mit Lustig. Sofort einsetzen ist also nur dann ein guter Gedanke, wenn du mit einem warmen Abriss spekulierst...

Außerdem, das solltest du dir aber generell merken, wenn du es nicht weißt, sollte man Feuer IMMER VON UNTEN bekämpfen. Also seitlich daneben hocken und möglichst tief reinhalten. Nicht von oben draufsprühen.

Prüfungs-Tipp: Wenn es um "Wartung" oder "Inspektion" geht, ist »2 Jahre« unser Universal-Joker.

... musst du nicht für die Prüfung wissen...

Feuer-Dreieck

Diese Abbildung nennt man Feuer-Dreieck. Es zeigt die Bedingungen, wann ein Feuer brennt. Und es zeigt auch, was man tun kann, um das Feuer zu löschen...

Feuerlöscher löschen nämlich nicht wirklich das Feuer. Sie sorgen vielmehr dafür, dass das Feuer nicht weiterbrennen kann. ... Dazu muss man wissen, wie es kommt, dass Feuer überhaupt brennt.

Und tatsächlich ist es sogar sehr einfach. Es gibt nur 3 Bedingungen, die allerdings alle gleichzeitig eintreten müssen, damit es losbrennen kann:

  • Brennbares Material (Holz, Benzin, etc.)
  • Ausreichend Sauerstoff
  • Genügend Temperatur (Funke für den Start, etc.)

Nur wenn alle drei vorhanden sind, brennt es.

Und das nutzen wir schamlos aus: Mit dem Feuerlöscher versuchen wir mindestens 2 der 3 Bedingungen anzugreifen:

  • Vom Sauerstoff fernhalten
  • Vom bennbaren Material abschneiden

Würden wir jetzt einfach nur mit dem Feuerlöscher irgendwo aufs Feuer draufhalten, würde nichts weiter passieren. Der Feuerlöscher wäre nach ein paar Sekunden leer und das Feuer würde weiterbrennen.

Also versuchen wir in den wenigen Sekunden, die wir haben, den "Strahl" des Feuerlöschers ganz knapp über den Brandherd zu halten. Damit erreichen wir zwei Dinge: Zuerst einmal wird das Feuer vom Sauerstoff ferngehalten; es erstickt. Und außerdem können wir der Hitze oberhalb das brennbare Material entziehen. Das beschleunigt das Ersticken nochmals...

Status:
noch nicht beantwortet

Der persönliche Trainer benötigt eine Anmeldung auf der Plattform und steht leider nur Crew-Mitgliedern zur Verfügung.

»Gib, wenn du nehmen willst!«

Mann mit zugeknöpften Taschen,
dir tut niemand was zulieb.

Hand wird nur von Hand gewaschen:
Wenn du nehmen willst, dann gib!

-- J.W. Goethe
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