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Lernhilfen zur Navigation Lernhilfen - Navigation - Sportbootführerschein See

Einem ganzen Haufen Leuten geht der Arsch vor den Navigationsaufgaben tierisch auf Grundeis. Dabei ist das völlig unnötig. Die Aufgaben haben - Und, wirklich, das ist kein Scherz! - das Niveau der 5. Klasse. Das müsste man gerade noch schaffen, auch wenn die Schule schon ein paar Jahre ohne uns ausgekommen ist, nicht wahr?!

Wie auch immer: Um dir zu zeigen, dass es wirklich so einfach ist, haben wir nicht nur umfangreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen bei den Navigations-Aufgaben geschrieben. Du findest hier obendrein noch einen Grund-Kurs in Navigation...

Brauche ich Vorkenntnisse, um die Navigationsaufgaben zu schaffen?

Ja, Kenntnisse der 3. Klasse in Mathematik; und Kenntnisse der 5. Klasse in Geometrie.

Das ist kein Scherz. Mehr brauchst du nicht, um die Navigations-Aufgaben der Theorie-Prüfung für den Sportbootführerschein See zu schaffen.

Wie viel Zeit muss ich zum Lernen der Navigationsaufgaben einplanen?

Etwa 30 - 45 Minuten pro Aufgabe

Anfangs wirst du vermutlich deutlich mehr Zeit brauchen. Im Laufe der Zeit wirst du aber immer schneller und schneller werden. Und schon nach 5, 6 Navigationsaufgaben wirst du weniger als eine halbe Stunde pro Aufgabe brauchen.

Wann sollte ich mit dem Lernen der Navi-Aufgaben beginnen?

Etwa 4 - 5 Wochen vor der Prüfung Also idealerweise gleichzeitig mit dem Lernen der Prüfungsfragen.

Lass nicht zu viel Zeit zwischen Vorbereitung und Prüfung vergehen. Und lerne möglichst intensiv; also etwa "jeden Tag 10 - 20 Prüfungsfragen UND eine Navi-Aufgabe".

Ich schaffe trotz eurer Hilfen die Navi-Aufgaben einfach nicht zu lösen. Was soll ich machen?

Ruhe bewahren + Wiederholung der bekannten Navi-Aufgaben

Auch Radfahren oder Auto-Fahren hast du nicht in 2, 3 Stunden gelernt...

Die Navigation ist etwas, das du vorher noch nie gemacht hast. Es braucht ein paar Tage, bis dein Kopf bereit ist, die Aufgaben zu erledigen.

Nutzen mir die Lernhilfen wirklich?

Njain

Die Lernhilfen sollen dir helfen, wenn es mit dem Lernen klemmt. Solange du die Aufgaben einigermaßen selbständig lösen kannst, verzichte auf die Lernhilfen!

Lies nur die Lernhilfen, die du zwingend brauchst, um nicht steckenzubleiben. Es ist sehr viel effektiver, wenn dein Kopf die Lösungen allein finden kann.

Rööööööchnööööön! - Mathe 5. Klasse

»Taschenrechner? Wo ist mein Taschenrechner? Ich kann ohne Taschenrechner nicht rechnen! ... Oh Gott, ich werde die Rechen-Aufgaben total verkacken!!!!!11elf«

Kommt dir das bekannt vor? Denkst du auch so? ... Tja, das machst du nur, weil du dir die Aufgaben noch nie angeschaut hast. In Wahrheit sind das Aufgaben, die ein 5.-Klässler im Kopf ausrechnen kann. Das wirst du doch gerade noch schaffen, oder?! Auch, wenn die Schule schon ein paar Jahrzehnte ohne dich ausgekommen ist.

Wir versetzen unser Besteck

Nur für Fortgeschrittene! Du musst bereits wissen, wie Kreuz-Peilungen und das Einzeichnen rechtweisender Kurse (rwK) in Seekarten funktionieren. Außerdem musst du wirklich sicher mit der Anwendung des Kurs-Dreiecks sein, wenn du verstehen willst, was hier abgeht.

Die "Besteck-Versetzung" gehört zum Grundrüstzeug fortgeschrittener Navigatoren. In der Prüfung zum Sportbootführerschein See ist sie jedoch völlig fehl am Platze.

Wir raten dir zwar, diese Aufgaben auszulassen und dich lieber auf den Rest der Prüfung zu konzentrieren. Aber wenn du unbedingt wissen willst, was das ist und wie es funktioniert, dann gibt's hier die passenden Infos auf die Augen...

Ist Karten-Navigation nicht voll Old-School?

Sind Handys nicht "vom Bordnetz unabhängig"? Nur bedingt. Wenn du nicht länger fährst, als der Akku deines Handys reicht, und wenn dein Handy nachweislich seewasserfest ist (= wasserdicht; nicht "spritzwassergeschützt"), dann reicht ein Handy als "Zweitgerät". Ansonsten nicht.

Im Zweifel bist DU beweispflichtig. Versicherungen und Gerichte lehnen sich da entspannt zurück und lassen dich den Beweis bringen, dass du deine "seemännische Sorgfaltsplficht" gewahrt hast.

Im Zeitalter von vollautomatischen Kartenplottern, handlichen GPS-Geräten und multifunktionsfähigen Handys samt Kartenfunktion und Positionslogging ist diese Frage durchaus berechtigt:

»Ist Karten-Navigation nicht was für Leute,
die in der Zeit stehengeblieben sind?
«

Und die Antwort wäre aus vollem Herzen: »Ja doch!« ... gäbe es da nicht den Gesetzgeber, der uns vor eine schwierige Wahl stellt:

Aus rechtlichen Gründen musst du "zwei voneinander unabhängige Navigationssysteme an Bord" haben, von denen mindestens eines "vom Bordnetz unabhängig" sein muss.

Wenn du im Zweifelsfall also keinen Stress mit der Versicherung bekommen willst, musst du dir nun entweder einen Notstrom-Generator aufs Boot basteln ... oder du hast ein paar Seekarten im Fach liegen und kannst damit umgehen.

Suche dir aus, wie "Old-School" du sein willst...

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